Leseprobe
Die Retter sind bereits unter uns ...
Ritter der Freiheit
- Mit der Deutschen Raumwaffe durch Zeit und Raum -
Roman von Achtundzwanzig
ISBN 978-3-00-020930-7 – € 14,85 – Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand
... Nach etwa zehn Kilometern Fahrt tauchte Georgs Hof auf. Auch hier brannte schon Licht und der Bauer öffnete ihm
das Tor und winkte.
"Es ist heute etwas frisch, denkst du nicht?" und grinste Manfred durch seinen Vollbart verschmitzt an.
"Was du nicht so alles weißt", brummte dieser. "Brauchst du keinen erstklassigen Geländewagen? Ich habe ihn dir sogar schon mitgebracht."
Georg winkte ab.
"Behalte nur schön deinen Schrott und werde damit glücklich!"
Dabei gingen sie auf das großzügige Gehege des Hundes zu. Oda stand schon da und blickte sie aus klugen Augen
an. Nur kurz wedelte die Rute, doch dann stand sie ganz still.
"Ein schönes Tier, Manfred. Und du hast sie hervorragend ausgebildet. Meinen Respekt."
Oda lief neben den beiden her als Georg sagte:
"Willst du nicht noch einen Schluck Kaffee? Hilde hat ihn frisch aufgebrüht."
Manfred schüttelte den Kopf.
"Nein, danke. Wir müssen los, es geht schon auf vier Uhr zu."
Er öffnete die Heckklappe und Oda hüpfte ohne aufgefordert zu werden hinein. Hier war ihr molliger Platz auf einer Anzahl Decken. Sofort streckte sie sich aus so gut es ging.
Manfred wendete den Wagen und winkte Georg. Dieser rief noch:
"Waidmanns Heil!"
"Waidmanns Dank!" kam zurück und Manfred steuerte auf ein größeres Waldgebiet zu. Nun waren die Wege nicht
mehr vom Schnee geräumt und er schaltete auf Allrad um. Die Räder wühlten sich durch den etwa vierzig Zentimeter hohen Neuschnee, den es die letzten Tage gegeben hatte.
Die Scheinwerfer fraßen sich durch die Nacht, da der Weg mittlerweile durch hohen Tannenwald führte und der Mondschein nicht bis zum Boden reichte. Hell reflektierte der unberührte Schnee das Licht. Manfred wollte das
Fahrzeug an der Jagdhütte abstellen um dann zu Fuß die übrige Strecke bis zum Hochsitz zu gehen. Schließlich konnte man nicht bequem mit dem Wagen zur Kirrung fahren und erwarten, daß man dann noch Wildschweine antreffen würde.
Nicht einmal Sonntagsjäger waren so dämlich. Und ein Sonntagsjäger war Manfred wahrlich nicht. Er nahm sein Amt und seinen Auftrag sehr ernst.
Nur eine Fuchsspur war genau vor ihnen zu sehen, die von den Scheinwerfern hart beleuchtet wurde. Eben meinte er, im Rückspiegel die roten Bremslichter eines Discovery zu sehen. Doch nur ganz kurz, und er wußte nicht, ob es sich
nicht nur um eine Einbildung handelte. Dann voraus, in einiger Entfernung, aufleuchtende Augen. Eine Fähe! Eine Füchsin, die in hohen Fluchten den zugeschneiten Weg hinunterrannte - geradewegs in eine blauviolett flimmernde
Wasserwand, die sich seitlich zwischen den Bäumen verlor und dennoch näher kam.
Seltsam reflektierte die makellos weiße Schneedecke die Farben und für Manfred war es zu spät um zu bremsen. Er
fuhr in dieses Wabern hinein - und plötzlich war es Tag!
*
Eine grelle Sonne schien und das Auto fiel hart auf den etwa einen halben Meter tiefer liegenden Untergrund. Aber
was für ein Untergrund? Der Boden war feinsandig und die mit einem groben Winterprofil ausgestatteten Reifen des Rovers gruben sich hindurch. Der Sand hemmte die schnelle Fahrt und Manfred bremste nun vor Schreck und kuppelte aus.
Da saß er nun mit den Händen auf dem Lenkrad und blickte benommen durch die Windschutzscheibe. Er zitterte am ganzen Körper. Vor seinen Augen zeigte sich eine fremdartige Landschaft mit seltsamen Tieren.
"Was ist denn das hier?" sagte er mehr zu sich selbst, aber Oda hinten im Wagen winselte. Ihr war das alles auch nicht geheuer. Sicherlich hatte das Tier mit seinem Instinkt die Lage schneller erfaßt als der Mensch Manfred
Strobel.
"Was ist denn das hier?" wiederholte sich Manfred.
Sein Fahrzeugamulett - der Heilige Christophorus - hing am Rückspiegel und begann nun langsam zu schaukeln.
Erstaunt bemerkte es Manfred. Und er nahm auch wahr, wie der Boden erzitterte. Erzitterte von rhythmischem Stampfen. Zuerst dachte er an ein Erdbeben, doch als er sich umblickt sieht er wie in einer Entfernung von nur einem
halben Kilometer eine Herde Sauropoden an ihm vorbeizieht. Und nichts kann sie aufhalten!
Sauropoden? Natürlich! Blitzartig kamen ihm einige Szenen aus dem Film "Jurassic Park" in den Sinn. Dort hatten
verantwortungslose Wissenschaftler solche urzeitlichen Reptilien geklont. Mit furchtbaren Konsequenzen.
Und plötzlich vermeinte er zu erkennen, wo er sich befindet. Eben in solch einem Park! Denn diese Saurierherde war
realistisch. Also gibt es einen solchen Park tatsächlich. Unglaublich! Und er mitten drin.
Aber wie ist er dorthin gekommen? Und wie er aus dem Kinospektakel weiß, ist es hier nicht gerade ungefährlich,
sich im Wildgehege allzu lange aufzuhalten.
Er muß schleunigst den Ausgang finden. Aber wo mag der sein? Unsicher blickte er sich um und verließ nach
langem Zögern den Wagen, nachdem die Bestien im Staubwirbel verschwunden waren und nur noch die Erschütterungen wahrzunehmen waren.
Er sicherte nach allen Richtungen, denn für gewöhnlich folgten solchen Herden die Räuber. Die Raptos! Er schüttelte sich, als er an den Film dachte.
Gegen solche Killer würde er sicher den Kürzeren ziehen. Vorsichtshalber nahm er seinen Drilling mit den beiden Schrotläufen und dem unteren Kugellauf und lud sie mit einer Brennecke - einem massiven Flintenlaufgeschoß.
Wenn möglich, so wollte er sich gegen so ein angreifendes Untier schon wehren. Die Flinte in der Hand ging er die Fahrzeugspur zurück bis er zu der Stelle kam, als sie jäh abbrach. Wie aus dem Nichts begann das Reifenprofil der
Räder in dem gelblichen Sand.
Ein kurzer Beller und Oda sprang aus der geöffneten Fahrertür und rannte auf ihr Herrchen zu. Sie blieb schnüffelnd stehen und äugte zwischen seinen Beinen hindurch auf den Beginn der Wagenspur.
Mit einer Hand streichelte Manfred gedankenversunken den Hund, welcher sich offensichtlich voller Unbehagen an seine Beine drückte. Dann ging Manfred in die Hocke und blickte dem klugen Hund in die Augen. Dabei kraulte er
ihn hinter den Ohren.
"Wir sind hier in einen schönen Schlamassel hineingeraten. Oder was meinst du?" ...
... Die ausgezeichnete ZEISS-Optik mit ihrer überragenden Schärfe und dem brillianten Kontrast ließ ihn sich
gleichsam inmitten des betrachteten Geländes wähnen. Mittlerweile kannte er schon einige der merkwürdigen Tierarten. Doch allzu groß sollte das zu streckende Wild auch nicht sein, da sie keine Möglichkeit besaßen, das
Wildpret haltbar aufzubewahren. Es galt, einen vernünftigen Kompromiß zu finden zwischen Munitionsverbrauch und Nahrungsangebot.
Oda blickte auch in dieselbe Richtung wie ihr Herrchen und verharrte abrupt. Manfred gab ihr einen leichten Wink und sofort hetzte sie los. Schon bald hatte sie etwas Hasenähnliches in den Fängen.
Als Manfred hinzukam, legte Oda ihm die Beute vor die Füße und blickte stolz zu ihm hinauf.
"Brav, Oda. Gut gemacht!" und fuhr ihr mit der Hand über den Kopf.
Auf diese Unaufmerksamkeit schien das vermeintliche Opfer nur gewartet zu haben. Der Pseudohase kam mit einem Satz hoch und rannte pfeilschnell davon - und Oda hinterher. Genau wie ein richtiger Hase schlug das Tier
Haken, doch Oda schien diese vorauszuahnen.
Als letzte Rettung erschien dem Verfolgten ein Sprung in einen kleinen Tümpel, der sich zwischen den Gesteinsbrocken am Flußufer gebildet hatte. Und Oda hinterher!
Elegant tauchte sie in dem von grünlichen Algen gefärbten Wasser unter. Und kam nicht mehr an die Oberfläche! Manfreds Stirn umwölkte sich sorgenvoll, als sich das Wasser schließlich kräuselte und aufspritzte. Und Oda
luftschnappend erschien. Eine armdicke Schlange hatte sich um ihren Körper geschlungen und drückte dem Hund das Leben aus dem Balg.
Augenblick riß Manfred den Revolver hervor, wußte aber bei dem Durcheinander nicht, worauf er zielen sollte. Darum warf er einen Stein nach dem Untier, das sofort einige Windungen um Odas Körper löste und zu Manfred hinstarrte.
Der Schuß peitschte auf und zerriß das Haupt des widerlichen Reptils. Der schwere, leblose Schlangenkörper zog Oda wieder mit in die Tiefe. Doch schon bald erschien sie japsend wieder an der Oberfläche und machte, daß sie
aus dem ungemütlichen Naß herauskam.
Sie schüttelte sich so, daß Manfred auch noch einige Spritzer abbekam. Sie schien aber keine ernsten Blessuren
davongetragen zu haben. Nur ihr Selbstbewußtsein hatte wohl einen gehörigen Knacks erhalten. Denn die Beute war auch verloren. Schwerfällig kam der Hase an Land und machte sich langsam davon. Ihm war das Hakenschlagen
wohl auch vergangen. Manfred und Oda starrten ihm hinterher, machten aber keine Anstalten, ihn zu erlegen.
*
"Ein guter Schuß", erklang es in perfektem Hochdeutsch hinter ihnen. Manfred fuhr herum und blickte das Pärchen, das in einer uniformähnlichen Kleidung vor ihm stand, erschreckt an. Dann dämmerte es ihm.
"Ich bringe euch Schweine zur Strecke. Ihr müßt dafür bluten bis ihr schwarz werdet. Mein Anwalt macht euch die Hölle heiß. Dreckschweine seid ihr - und sonst nichts!"
Er spuckte vor ihnen aus und hob seinen Revolver. In seiner Wut war er sogar bereit, gnadenlos abzudrücken.
"Wo ist denn euer Aufnahmeteam? Von welchem Drecksender kommt ihr? Ich..."
Der Mann, der ihn angesprochen hatte, hob beschwichtigend die Hände, während Oda sich den beiden näherte.
"Halt, halt! Ereifern Sie sich nicht! Da liegt ein Mißverständnis vor."
Währenddessen schnüffelte Oda an ihm und blieb dann abwartend stehen.
"Ich darf mich zuerst einmal vorstellen. Vielleicht entspannt das die Situation etwas. Und bitte, stecken Sie Ihre Waffe
wieder ein. Wir sind nicht Ihre Feinde. Und zu jenen Personen, auf die Sie anscheinend gewartet haben und auf die Sie so wütend sind, gehören wir schon überhaupt nicht."
Er ließ seine Hände sinken, die Oda erstaunlicherweise sofort ableckte.
"Ich bin Hauptmann Holdger Iring und das ist Leutnant Gudrun Wieland. Wir sind hier in einer - sagen wir einmal -
wissenschaftlichen Mission. Und Sie? Sie sind anscheinend auf einer exotischen Jagdsafari. Gestrandet wohl, da wir in der ganzen Gegend keinen weiteren Menschen ausmachen konnten."
Nun kraulte der Hauptmann Oda nachdenklich hinter dem Ohr. Mit einem Blick auf seine Begleiterin fragte er dann Manfred:
"Nun sagen Sie uns schon Ihren Namen. - Was denken Sie eigentlich wo Sie hier sind und wie Sie hierher kamen?"
"Nun gut. Ich heiße Manfred Strobel und wollte letzten Samstag in aller Herrgottsfrühe auf Saujagd in meinem Revier. Und nun bin ich seit über einer Woche hier!"
Er zeigte in die Gegend.
"Wo es noch richtige Saurier gibt", fügte er hinzu. "Ich denke, das ist ein Abenteuerpark. Aber auf viele der Abenteuer, die wir - Oda ist mein Hund - bis jetzt erlebten, könnten wir getrost verzichten."
Er blickte seine Gegenüber etwas genauer an. Ihre Kleidung war silbergrau und auf dem Kopf hatten sie ein militärisches Schiffchen, wie er es von Bildern der alten deutschen Wehrmacht kannte.
Und richtig! Die runde Kokarde an der Spitze ihrer Kopfbedeckung war in den Farben Schwarz-Weiß-Rot! Nun verstand er überhaupt nichts mehr ...
... "Also, heraus mit der Sprache! Wer sind Sie?" sprach er den Hauptmann direkt an.
"Wir haben uns doch schon vorgestellt. Und haben Ihnen unseren Rang und Namen genannt."
Manfred wischte mit einer ärgerlichen Bewegung diese Antwort hinweg.
"Ich weiß, daß es beim Militär heißt: Name, Dienstgrad, Einheit. Und gerade Ihre Truppenzugehörigkeit interessiert mich ganz besonders."
Er blickte den beiden offen, aber dennoch mit Nachdruck in die Augen.
"Nun sagen Sie schon - in Gottes Namen - wo auf dieser Welt ist Ihre Einheit stationiert? Warum hat man davon noch
nie etwas mitbekommen? Anscheinend ist sie wohl zu geheim. Gut, das kann ich akzeptieren."
Manfred ließ die Arme sinken, die er sich ereifernd gehoben hatte.
"Also, andersherum gefragt. Sind Sie wie ich mit dem Auto hier?"
Nun glitt ein verschmitztes Lächeln über ihre Züge und die beiden sahen sich kurz an. Manfred entging nicht das
kurze Aufblitzen in den Augen des Leutnants. Deshalb legte er sofort nach.
"Und wo haben Sie ihr Fahrzeug stehen?"
Der Hauptmann nahm sein Schiffchen zur Hand und öffnete die Türe.
"In Ordnung! Übrigens, sind Sie gut zu Fuß?"
Sie verließen alle das Auto. Die beiden blickten wieder zum Himmel hoch und umrundeten den hochaufragenden Felsen, an dessen Steilhang geschützt der Rover stand.
Die beiden blickten den seitlich sanft abfallenden Hang an und deuteten nach oben.
"Dort hinauf! Dann sehen Sie unser Fahrzeug."
"Geht es nicht noch umständlicher? Ich habe heute noch keinen Bissen zu mir genommen."
"Ja oder nein? Es liegt an Ihnen. Wenn wir auf der Spitze sind, werden sich Ihre Fragen von selbst beantworten."
"Oder eine Flut neuer bringen", warf der Leutnant fröhlich ein.
Nach etwa einer Stunde waren sie oben angelangt. Manfred völlig ausgepumpt und auch Oda hängte ihre Zunge aus
dem Maul. Nur die beiden Offiziere schritten munter aus. Voller Genugtuung bemerkte Manfred, daß sie aber ihre Schiffchen abnahmen und das Schweißband trockneten.
"Wir sind oben. Blicken Sie sich um."
Manfred nahm sein Fernglas zur Hand und suchte die nähere Umgebung ab.
"Da! Dort unten ist eine Rotte meiner Wildschweine. Ich kenne die Zeichnung des alten Keilers sehr genau. Nicht nur
der Fuchs und die Rehe, auch die Säue habt ihr hierher gebracht. Das war bestimmt ein ganz schweres Stück Arbeit."
"Wir haben sie nicht hierher gebracht! Sie sind im Irrtum. Und zwar in mancherlei Hinsicht."
Manfred schnitt ihm das Wort mit einer Handbewegung ab und deutete nach unten.
"Da unten haben ein paar Fleischfresser die Rotte aufgestöbert."
Er gab Holdger das Glas.
"Sehen Sie, wie sich die Schwarzkittel zur Abwehr bereitstellen? Der alte Silberhaar vornedran. Betrachten Sie dem sein kapitales Gewaff."
Der Hauptmann war nun doch erregt und voller Eifer.
"Soeben hat er einen der Raptoren mit seinen Hauern aufgeschlitzt. Aber ich glaube kaum, daß Ihre Wildschweine diesen Angriff überstehen werden."
Er reichte das Glas zu Gudrun hinüber. Die betrachtete still das Geschehen. Nach einer Weile setzte sie es ab.
"Von den Wildschweinen lebt jetzt keines mehr!"
Betroffen blickte sie Manfred an.
"Sie hatten gegen die Freß- und Mordgier der Raptos nicht die geringste Chance."
Sie gab Manfred das Glas zurück. Er schluckte. Als Heger und dann erst als Jäger in seinem heimischen Revier
betrachtete er diese Tiere tatsächlich als "sein" Wild. Nicht im Sinne von Besitztum, sondern er fühlte sich für sie verantwortlich. Lautlos nahm er das Fernglas wieder auf und betrachtete erneut das Gelände unter ihnen.
"Wo sagten Sie, hätten Sie Ihr Auto stehen?"
"Niemand hat etwas von einem Auto gesagt."
"Also von Ihrem Fahrzeug!"
Holdger nahm Manfred bei den Schultern und zeigte mit dem Finger in eine Richtung. Daß der Hauptmann ihn berührte ließ Manfred ohne weiteres geschehen.
"Dort ist unser Fahrzeug. Sehen Sie es?"
"Oh!"
Manfred war sprachlos, während ihn die beiden aufmerksam beobachteten.
"Oh", sagte er nochmals und setzte sich auf die Erde.
"Das glaube ich nicht!"
Er nahm das Fernglas wieder ans Auge und sah ganz deutlich den Gegenstand, der in einer Entfernung von etwa drei Kilometern Luftlinie auf einer Lichtung stand. Die silbern schimmernde metallische Hülle blitzte in der starken
Sonne. Trotz dieser Lichtfülle erkannte er das große Balkenkreuz. Nicht das verhunzte der Bundeswehr - nein, das der alten Wehrmacht. Und im oberen Teil des wie eine umgestülpte Suppenschüssel aussehenden Gebildes prangte
das Symbol des Dritten Reiches. Das auch heute noch in vielen Ländern geltende Glückssymbol. Die Swastika - das Hakenkreuz!
Weiter zur Rumpfmitte stand eine Kennnummer und der Name "Hans von Seeckt". Seine Beine begannen
unkontrolliert zu zittern. Zum Glück saß er schon auf der Erde. Mit brüchiger Stimme sagte er.
"Eine fliegende Untertasse? Ein Ufo?"
"Keine fliegende Untertasse und kein Ufo! Es ist eine Haunebu."
"So, so. Eine Haunebu. - Was bitte ist eine Haunebu?"
"In den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts hatte das Deutsche Reich verschiedene ungewöhnliche Fluggeräte
geschaffen. Unter anderem die Vril-Apparate. Auch das Andromeda-Gerät - und natürlich die Haunebus."
"Das Deutsche Reich? Aha."
Jetzt erst verstand er, weshalb die beiden auf ihren Schiffchen eine schwarz-weiß-rote Kokarde hatten. Das Deutsche Reich! Adolf Hitler! Verbrechen! Weltkrieg!
„Da war doch der Zweite Weltkrieg! Und den haben wir doch mit Pauken und Trompeten verloren. Zum Glück ist der
schon lange aus!“
„Dieser Krieg ist schon lange beendet? Und das Reich hat ihn verloren?“
Holdger blickte seine Begleiterin an.
„Gibt es einen Friedensvertrag? Denn nur mit einem Friedensvertrag zwischen den kriegführenden Parteien kann man einen Konflikt als beendet betrachten. Aber es gibt keinen Friedensvertrag! Mit keiner der kriegführenden
Mächte. Und wer hätte ihn deutscherseits unterzeichnen sollen?“
„Sie sind ein Nazi! Ja, Nazis seid ihr! Übriggebliebene! Ewiggestrige!“
Völlig ruhig wiederholte Holdger seine Frage und setzte sich neben Manfred.
„Also, was meinen Sie? Wer hätte bitteschön deutscherseits einen Friedensvertrag unterzeichnen sollen?“
„Na, ganz einfach! Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland natürlich. Wer denn sonst?“
„Laut einem Urteil Ihres Bundesverfassungsgericht – das wir als lächerliche Agentur der Okkupationsmächte bezeichnen – von 1973 ist die Bundesrepublik Deutschland kein Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches! Kann
also auch solche hoheitlichen Aufgaben nicht wahrnehmen!“
Er machte eine Pause und ermunterte nun Gudrun, selbst etwas zu sagen.
„Ohne hierbei außer Acht zu lassen, daß diese Bundesrepublik Deutschland nach den UN-Richtlinien
völkerrechtswidrig und illegal als Besatzungskonstrukt installiert worden ist. Diese BRD ist kein Staat im herkömmlichen Sinne, sondern wird geführt als eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie ist eine GmbH! Denn
eine Firma benötigt keine Souverenität. Und die BRD war noch nie souverän und konnte in ihrer ganzen Geschichte noch niemals selbständige eigenstaatliche Entscheidungen treffen!“
Holdger mischte sich wieder ein und seine ruhige Stimme senkte die angeschwollene Lautstärke. Mit einem Blick bemerkte Manfred, daß es sich Oda neben dem Offizier bequem gemacht hatte.
„Zu Ihrer Information: der Zweite Weltkrieg ist noch nicht beendet! Er dauert immer noch an. Und es gibt auch noch keinen Sieger!“
Ein Piepsen ließ ihn verstummen. Dann meldete er sich, während Manfred nach dem vermeintlichen Funkgerät suchte.
„Hauptmann Iring hier!“
„Sie haben uns entdeckt und wir ziehen uns zurück. Wollen wir hoffen, daß sie es nicht auf eine Konfrontation ankommen lassen. – Sie begeben sich schnellstmöglich in Deckung, um gegen Feindeinsicht geschützt zu sein.
Und Ihrem Gesprächspartner empfehle ich, nur positive Gedanken zu haben. Wir wollen schließlich auch in seinem Interesse verhindern, daß man Sie aufspührt. Wir melden uns wieder. Ende.“
Manfred hatte entdeckt, daß – was er bisher als Kragenknopf oder ähnliches betrachtet hatte – ein Kommunikationsgerät war. Er deutete darauf.
„Die haben unser ganzes Gespräch mitgehört? Die da drüben?“
Er deutete auf die Haunebu. Seine Gegenüber nickten beide.
„Natürlich! In dieser gefährlichen Gegend ist es unerläßlich, daß der Gruppenkommandeur weiß wo seine Leute sind.“
„Gruppenkommandeur? Aha! Der Kapitän dieses Fahrzeuges also!“
„Nein! Der Gruppenkommandeur eben. Ein Major.“
Er stand auf und zog Manfred am Arm mit sich hoch.
„Wir müssen wieder hinunter und Ihren Wagen verstecken. Wenn die ihn finden, sehen wir fürs erste schlecht aus.“
Manfred blickte während des Abstiegs öfters zur Haunebu, welche sich gerade langsam – aber stetig – in die Lüfte
erhob. Dabei erkannte er, daß er bisher nur etwa die Hälfte dieses Raumschiffes – ja, das war es wohl: ein Raumschiff! – sehen konnte. Nun überblickte er erst die wahren Ausmaße.
„Oh, Mann! Das Ding ist ja riesig!“
Holdger schaute ihn mit unverhohlenem Stolz an.
„Schon beachtlich, nicht wahr? 270 Meter Durchmesser an der unteren Antriebsverkleidung. Die runden Auswüchse
dort an der Unterseite sind Geschützkuppeln. Die ‚Seeckt‘ ist eine Fregatte.“
„Fregatte!... Fregatte?... Eine Fregatte also?... Dieses Monstrum ist eine Fregatte? Ein kleines Kriegsschiff? Und
das bei diesen Dimensionen?... Gibt es denn Kreuzer auch?“
„Selbstverständlich! Und die sind natürlich etwas größer und haben auch eine höhere Feuerkraft. Ihre
Kraftstrahlkanonen – wir nennen sie abgekürzt KSK – haben ein Kaliber von annähernd dreißig Zentimetern.“
„Was sind Kraftstrahlkanonen überhaupt?“
„Das sind hochenergetische Partikelstrahlwaffen.“
Sie rannten mehr als sie gingen den Abhang hinunter. Manfred kam mächtig ins Schwitzen. Unten angekommen strebten sie zum Rover hin und bestiegen sofort das Fahrzeug.
Holdger saß wieder neben Manfred und deutete nach halbrechts.
„Dort hinüber unter die Bäume. Da sind wir gegen Sicht von oben ausreichend geschützt.“
„Gut, wer ist nun dieser Feind eigentlich. Und denken Sie nicht, daß eben dieser Feind unsere Fahrzeugspuren im Sand entdecken wird?“
„Das ist ein Risiko, das wir eingehen müssen. Wirklich heikel wird es aber erst, wenn sie gezielt nach uns suchen.“
Er machte eine Pause und öffnete die Wagentür. Die anderen stiegen auch wieder aus. Oda stellte sich genau
zwischen Manfred und Holdger.
„Also, der Feind sind die ‚dBs’! Es ist die Kurzform für ‚das Böse’! Und genau das sind sie auch. Sie sind die
ultimative und übelste Sorte von Kreaturen, welche die Galaxis jemals gesehen hat. Wenigstens ein großer Teil von denen.
Sie wollen – wenn schon nicht die Galaxis – so doch diesen Planeten und dieses Sonnensystem für sich allein und
haben bis zum heutigen Tage die übrige Menschheit zu ihren Dienern, Melkkühen – ja Sklaven gemacht.“
„Na, na! Bitte nicht ganz so heftig...“ wollte Manfred abschwächen.
Holdger schnitt ihm das Wort ab und blickte Manfred streng an.
„Und Idioten wie Sie begreifen das nicht! Sie nannten uns Nazis, Verbrecher und andere schlimme Sachen. So
spricht ein Narr! Ein Schaf, das sich seine Schlächter selbst aussucht und denen dabei auch noch dankbar ist, wenn es zur Schlachtbank geführt wird.“
Nun richtete Holdger seinen Blick in die Ferne und betrachtete die „Seeckt“, wie sie noch immer wie von unsichtbaren Fäden gehalten bewegungslos in etwa einem Kilometer Höhe hing.
Er wandte sich wieder an Manfred.
„Und genau diesen Eindruck machen Sie auf uns. Tut mir leid; aber das ist nun einmal so. Sie wollen sich auch nicht überzeugen lassen, sondern hängen dem Unsinn nach, den die dBs in dieser langen Zeit in Ihr Spatzenhirn gepflanzt
haben.“
Er faßte Manfred fest bei den Schultern und schüttelte ihn. Dieser ließ es sich gefallen.
„Mein Herr! Sie sind das beste Beispiel eines gehirngewaschenen Menschen! – Mann oh Mann! Es ist mit euch
allen weit schlimmer als ich dachte.“
Mit einer energischen Handbewegung beendete er das Gespräch. Nach einem kurzen Moment blickte er Manfred wieder an.
„Ereifern Sie sich nicht und wehren Sie sich gegen Ihre negativen Gedanken! Die dBs können die Emissionen solcher Gehirnaktivitäten orten.“
Nun blickte er Gudrun an und nickte ihr zu. Diese machte einen Schritt auf Manfred zu.
„Erzählen Sie von sich und Ihrer Jagdleidenschaft. Wo genau sagten Sie, haben Sie Ihr Revier?“
Und Manfred erzählte, flocht Jägerlatein hinzu, beschrieb seine Passion in den leuchtendsten Farben und sein
Gesicht strahlte. Keine negativen Emotionen kamen mehr in ihm hoch.
*
Die Seeckt stieg noch höher und blieb dann wieder ruhig in der Luft hängen. Und nun hörten es die drei am Boden auch.
Hubschrauber!
Manfred nahm sein Glas und beobachtete das Geschehen.
„Das sind fünf amerikanische Kampfhubschrauber! Ich kann den Stern und die Kennung deutlich ausmachen.“
„Das sind keine Amerikaner! Da sitzen die dBs drin. Die Amerikaner durften die Hubschrauber bauen und der amerikanische Steuerzahler für die immensen Kosten aufkommen. Aber gehören tun die Maschinen den dBs.“
„Mein Gott! Jetzt schießen sie mit Raketen auf die ‚Seeckt‘. Es sieht so aus, als hätten die dort ihr ganzes Arsenal auf einmal abgefeuert.“
Manfred blickte entsetzt seine Begleiter an.
„Das kann die ‚Seeckt‘ niemals überstehen! Völlig ausgeschlossen!“
„Warten wir ab“, sagte ruhig Holdger.
Die Geschosse zogen ihre Bahn auf die immer noch ruhig stehende „Seeckt“ zu. Man konnte das Geschehen sehr
gut auch ohne Fernglas betrachten.
Als sich die Raketen in bereits kritischer Nähe zu ihrem Ziel befanden, machte dieses plötzlich einen Satz nach
oben. Manfred schätzte so um die zwei Kilometer. Man konnte die Bewegung eigentlich gar nicht richtig beobachten. Es war, als wäre die Haunebu an ihrer früheren Position ausgeblendet worden und gleichzeitig in größerer Höhe
wieder erschienen.
Die Raketen flogen ins Leere. Da sie nach Ausbrennen ihres Antriebes kein Ziel fanden, zerstörten sie sich selbst. Der Himmel war übersät mit Lichtblitzen, dem ein dunkles Donnergrollen folgte.
„Jetzt wird die ‚Seeckt‘ die Hubschrauber doch sicher abschießen!?“
„Wird sie nicht!“
Ungläubig blickte ihn Manfred an.
„Warum nicht? Die Hubschrauber haben doch ganz offensichtlich angegriffen.“
Holdger nickte.
„Ja, natürlich. Aber es sind für die ‚Seeckt‘ keine Gegner. Keine ernstzunehmenden wenigstens. Haben Sie nicht bemerkt, wie das Schiff mit denen gespielt hat?“
Die Haunebu kam nun wieder tiefer und die Hubschrauber beschossen sie mit ihren Maschinenkanonen. Allerdings zeigte dieser Beschuß keinerlei Wirkung – nicht einmal die Beschriftung wurde lädiert. Kurz darauf zogen die
Angreifer auf unterschiedlichen Kursen ab.
Die „Seeckt“ blieb allein am Himmel stehen. Unbeweglich – souverän und sehr mächtig! ...
... Ein kalter, schneidiger Wind blies der Gruppe von neun Personen entgegen, als sie mit keuchenden Lungen das letzte Geröllfeld mühsam angingen. Dunkel war‘s, sie mußten bei jedem Schritt aufpassen um nicht zu Straucheln.
Der Atem pfiff, die Bronchen rasselten – doch sie gaben nicht auf! Dann nach weiteren Stunden mit buchstäblich „einem Schritt vor und zwei zurück“ hatten sie es geschafft!
Vor ihren Augen tat sich die geheimnisvolle – und doch wunderbare – ostafrikanische Landschaft auf. Noch war es auf dem Grund zu dunkel, um Genaues zu erkennen. Doch schon hier und da brannten in den einzelnen Dörfern der
verschiedenen Stämme die Lagerfeuer.
Die Mitglieder der Gruppe umarmten sich auf dem Kilimandscharo – den die Einheimischen Kibo nannten – dem
höchsten Berg Afrikas. Manfred nahm seine Gudrun und zog sie zu einer windgeschützteren Stelle – wenn das hier oben überhaupt möglich war. Dann wurden sie von einem weiteren Pärchen zur Seite gedrückt, das auch noch
Schutz in dieser Felsnische suchte. Holdger und Ingrids Lippen fanden zuein-ander, gerade so, als ob es das letzte Mal wäre.
Dann kam noch ein weiteres dicht vermummtes Paar, das sich zu den beiden Paaren gesellte. Georg und Hilde!
Doch sie hielten sich nur fest umschlungen. Mit den drei Paaren waren noch drei einheimische Führer hier oben auf über fünftausend Metern.
Zum Abschluß der Kampfhandlungen bekamen die Freunde ihren verdienten Urlaub. Holdger bekam ihn auf Grund seiner Verletzung, als er vor Wochen von einem Scharfschützen verwundet wurde. Er konnte mittlerweile seine
Schulter wieder einigermaßen gebrauchen, in der einstmals eine gegnerische Kugel steckte.
Die Ärzte in Arusha – dem größten Ort nahe des Kilimandscharo – im afrikanischen Tansania, das einstmals
Deutsch-Ostafrika hieß, waren nicht begeistert von der Idee, diese mehrtägige Bergexpedition zu beginnen.
Ingrid hatte Holdger aufopferungsvoll gepflegt während seines Aufenthaltes im Lazarett von Arusha, das von der
Raumwaffe eingerichtet worden war.
Ingrid entstammte einer deutschen Siedlerfamilie, die bereits um das Jahr 1890 dem deutschen Afrikapionier Peters in dieses Land folgte.
In ein Land, das nicht wie bei anderen Kolonialmächten mit Feuer und Schwert – sondern durch viele Goldmünzen und mit Herz und Verstand erworben wurde.
Holdger hatte seinen Dienst bei der Raumwaffe quittiert und die Farm von Ingrids Eltern übernommen. Wie waren diese ehrlichen Menschen froh, endlich von dem übergroßen Druck unhaltbarer Lügen über sie und ihre Eltern, Groß-
und Urgroßeltern zu entrinnen.
Nun herrschte wieder Wahrheit und Ehrlichkeit im Lande! Nun konnte man wieder erhobenen Hauptes auf die Straße
gehen. Die Eingeborenen waren nicht das Problem, denn in ihren Hütten wurden seit Jahrhunderten die großen Geschichten der Wa-Datschi – der Deutschen – und ihrer mit General Paul von Lettow-Vorbeck heldenhaft
kämpfenden einheimischen Askari während des 1. Weltkrieges von Generation zu Generation weiter erzählt. Sie waren den Deutschen aus ganzem Herzen zugetan.
Auf den Gipfeln des Kilimandscharo erlebten die Freunde ihre Sternstunden, als weit im Osten der Glutball der afrikanischen Sonne aufging und in einem Augenblick die Landschaft unter ihnen in Farbe getaucht wurde.
Wunderschön und erhebend!
Ein Summen, welches das ständige Geräusch des immerwährenden Windes übertönte – und das die Freunde sehr gut kannten – war zu vernehmen. Und schon schob sich langsam das Ungetüm – es mußte eine Fregatte des
Haunebu-Typs sein – über sie und bedeckte den dunkelblauen, immer heller werdenden Himmel in dem so langsam alle Sterne verschwanden.
„Die ‚Seeckt‘!“ riefen die Freunde wie aus einem Mund und tanzten wie irrsinnig vor Freude herum.
„Die ‚Seeckt‘!“
Diese Haunebu galt nach der Verfolgung des dB-Schiffes als verschollen. Niemand wußte, wohin es sie und ihre Mannschaft verschlagen hatte.
Und nun tauchte sie plötzlich über den Gipfeln des Kilimandscharo auf. Welch eine Sensation! Und welch eine innere Befreiung, denn mit der „Seeckt“ verbanden sich viele Erinnerungen.
Genau wurde das Schiff von den Freunden betrachtet. Der Zustand der Hülle, der Aufschrift – der gesamte äußere Eindruck war gut. Keine Ausbesserungen nach einem Treffer waren zu entdecken.
Am Schiff öffnete sich eine Luke und ein etwa zwölf mal zwanzig Meter messendes Metallteil schwebte langsam herunter. Und mit ihm eine Anzahl Menschen. Und zwar stark vermummt. Wegen der niedrigen Temperaturen hier
oben, hatten sie Marsoveralls angezogen.
Einer der Männer stakte auf die Freunde zu – er begrüßte auch die Eingeborenen, die mit aufgerissenen Augen dastanden – und sagte nur salopp:
„Da sind wir wieder! Und wir bringen ein Andenken von unserer bisher weitesten Reise mit. – Doch darüber bei einem gemütlichen Umtrunk in angenehmerer Atmosphäre mehr.“
Die Arbeiter befestigten das große Metallteil auf einem massiven Fundament, so daß es auch die nächsten Jahrhunderte dem Winddruck und den weiteren Unbilden der Witterung hier oben standhalten konnte. Eine Tafel in
den führenden Sprachen der Welt – aber auch in den Dialekten der Einheimischen in diesem Lande – wies auf die Umstände hin, welche der Anlaß zur Aufstellung dieses Mahnmals waren.
Die immer höher steigende Sonne beleuchtete auf dem schwarzen Metallstück einen Stern.
Es war nicht der amerikanische!
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